Im Rückblick: Tower of Babel
Schon lange vor »Licht am Ende des Tunnels« versuchte sich Chris Hülsbeck an Filmmusik: »Tower of Babel« war eines seiner ersten orchestralen Stücke auf diesem Gebiet, geschrieben als Untermalung des Abspanns einer fiktiven Hollywood-Großproduktion. Der Titel wurde 1991 auf seinem Debüt-Album »Shades« veröffentlicht.
Das Thema des Turmbaus wählte er nicht zufällig. Die heroischen, jedoch gotteslästerlichen Absichten der Schöpfer, die gepeinigten Arbeiter sowie das Scheitern des Vorhabens bildeten die Basis der Komposition: »Durch diese Wahl konnte ich die Musik abwechslungsreich anlegen: romantische Passagen wechseln sich mit unheilvollen, dunklen Melodien ab«.
Yuzo Koshiro kommt nach Köln
Starkomponist Yuzo Koshiro wird am 23. August 2008 beiden »Symphonic Shades - Hülsbeck in Concert«-Veranstaltungen beiwohnen.
Nachdem kürzlich bekanntgegeben wurde, dass der Japaner den Titel »Jim Power in Mutant Planet« für die Konzerte in Köln arrangieren wird, konnte Yuzo Koshiro nun dank der Unterstützung von 4Players und Merregnon Studios nach Deutschland eingeladen werden. Er wird live vorort sein, wenn das WDR Rundfunkorchester im Funkhaus Wallrafplatz aufspielt.
»Ich bin begeistert, dass Yuzo Koshiro nicht nur meine Musik arrangiert, sondern sogar nach Köln kommt«, so Chris Hülsbeck.
Im Rückblick: Licht am Ende des Tunnels
»Angst? Sein gutes Jackett ertrinkt bald in eisigem Schweiß. Aus den Augenwinkeln erkennt er ein Licht am Ende des Tunnels. Nein, zwei. Im Sternenschein fügen sich die Wolken über der Stadt zu geheimnisvollen, monströsen Schemen. Leichte Winde, warm zwar, aber doch kühlend, nähren eine laue, schmeichelnde Sommernacht«.
Niemals zuvor in seiner Karriere hat Chris Hülsbeck so düstere und traurige Töne angeschlagen wie in seinem Soundtrack zu »Licht am Ende des Tunnels«. Basierend auf einer Kurzgeschichte von Autor Stephan Hangleiter beschreibt der Film die letzten Stunden eines Mannes, der plant, seinem Leben nach langer Enttäuschung ein Ende zu setzen. Die Produktion markierte 1999 die erste Zusammenarbeit des Komponisten mit Thomas Böcker und wurde auf diversen Festivals vorgestellt.

