Yuzo Koshiro kommt nach Köln
Starkomponist Yuzo Koshiro wird am 23. August 2008 beiden »Symphonic Shades - Hülsbeck in Concert«-Veranstaltungen beiwohnen.
Nachdem kürzlich bekanntgegeben wurde, dass der Japaner den Titel »Jim Power in Mutant Planet« für die Konzerte in Köln arrangieren wird, konnte Yuzo Koshiro nun dank der Unterstützung von 4Players und Merregnon Studios nach Deutschland eingeladen werden. Er wird live vorort sein, wenn das WDR Rundfunkorchester im Funkhaus Wallrafplatz aufspielt.
»Ich bin begeistert, dass Yuzo Koshiro nicht nur meine Musik arrangiert, sondern sogar nach Köln kommt«, so Chris Hülsbeck.
Veteran der Spielemusik
Schon im Alter von drei Jahren begann Yuzo Koshiro mit dem Klavierspielen. Mit acht Jahren lernte er beim berühmten japanischen Filmkomponisten Joe Hisaishi das Violin- und Cellospiel. Mit seiner Musik für die Videospielefirma SEGA wurde er schließlich zum Star: »The Revenge of Shinobi« war sein erster großer Soundtrack. Für »Streets of Rage« nahm er sich elektronische Club- und Dancemusik zum Vorbild. Als seine wichtigste Arbeit aus dieser Zeit gilt die Musik zu »Actraiser« - Yuzo Koshiro schrieb ein opulentes Werk, das an barocke Kammermusik, an Opern-Ouvertüren und an zeitgenössische Kompositionen eines John Williams erinnerte. »Actraiser« war auch einer der ersten Titel, die von einem Orchester eingespielt und auf CD veröffentlicht wurden. Zu seinen wichtigsten musikalischen Projekten der letzten Jahre gehören »Shenmue« und die aktuelle »Castlevania«-Episode »Portrait of Ruin«.
Symphonic Shades-Konzerte restlos ausverkauft
Die »Symphonic Shades - Hülsbeck in Concert«-Veranstaltungen des WDR schreiben Geschichte, schon Monate vor dem Konzerttermin am 23. August 2008: innerhalb kürzester Zeit waren die Tickets vergriffen. Unter der musikalischen Leitung von Grammy-Preisträger Arnold Roth werden erstmals die Werke ausschließlich eines europäischen Spielekomponisten präsentiert: »Es ist wirklich überwältigend! Vielen Dank an alle Fans und ich freue mich schon sehr auf den Konzerttag«, so Chris Hülsbeck.

