OSV-Konzertkritik zu Sinfonia Drammatica

»Die Veranstaltung fand im großartigen Konzerthaus im Zentrum von Stockholm statt. Das Gebäude war mit mehreren Bannern und Postern geschmückt - und sogar mit ein paar Fackeln und einem roten Teppich. Zu diesem Zeitpunkt war ich etwas besorgt. Ich war beunruhigt, da ich zuvor einige Spielemusikkonzerte besucht hatte, die ein klassisches Konzert in ein Rockkonzert umbiegen wollten. Obwohl dies sicherlich auch seine Reize hat, interessierte es mich sehr, wie die Resonanz des breiten Publikums wohl wäre, wenn das Ganze ernsthaft präsentiert würde.

Meine Ängste wurden aber bereits beim Eintreten ins Konzerthaus vermindert. Keine Laser, kein Rauch, kein Playback und keine Leinwand mit Szenen aus den Spielen. Das war, was ich gehofft hatte: Ein ernstzunehmendes Konzert, das sogar Leute schätzen könnten, die kein Fachwissen auf dem Gebiet Videospiele haben. […]

Sinfonia Drammatica war fantastisch«.

Zur OSV-Konzertkritik… (Englisch)

  • Das Konzert

    Musik von Chris Hülsbeck, aufgeführt durch das WDR Rundfunkorchester Köln unter der Leitung von Grammy-Preisträger Arnold Roth

    Solisten: Jari Salmela (Klavier) und Rony Barrak (Perkussion)

    CD-Mitschnitt (2. Auflage)
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  • Chris Hülsbeck

    Für viele Spielefans ist Chris Hülsbeck der »Soundmagier«. Dabei hat er bloß einige der bekanntesten Melodien für Commodore 64 und Amiga komponiert, zum Beispiel für »The Great Giana Sisters« oder die »Turrican«-Reihe, auf beiden Homecomputern spezielle Musiksoftware entwickelt, mit synSONIQ ein eigenes Label für Spielemusik gegründet und neun CD-Alben veröffentlicht.
    Ein ganz normaler Held also.