Hörspiegel-CD-Kritik

»Für die Arrangements zeichnet Jonne Valtonen verantwortlich, der stellenweise neue harmonische Aspekte in Hülsbecks Stücke integriert. Klingt stellenweise ungewohnt, aber es weiß zu gefallen, denn es ist einfach bombastisch! Schnell hat man wieder die pixeligen Figuren vor Augen, die man mit dem Joystick durch die Gefahren manövrieren muss, doch alles spielt akustisch nun auf einem ungemein höheren Level. Das hier sind Hollywood-Soundtracks! Und hier zeigt sich, warum Hülsbecks Spielemusik so beliebt war: Weil sie universell und unabhängig vom Medium funktioniert. Wenn dann aber doch das Medium des Orchesters gewählt wird, so wie hier, dann ist das etwas richtig Großes! Um sich zu überzeugen, höre man sich die brillante The Great Giana Sisters-Suite an, die Tunnel B1-Suite (aciongeladen!), Tower of Babel oder … eigentlich ist jedes Stück eine Referenz. […]

Auf dieses Werk können alle Beteiligten sehr stolz sein. Das hier ist großes Kino für die Ohren.«.

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  • Das Konzert

    Musik von Chris Hülsbeck, aufgeführt durch das WDR Rundfunkorchester Köln unter der Leitung von Grammy-Preisträger Arnold Roth

    Solisten: Jari Salmela (Klavier) und Rony Barrak (Perkussion)

    CD-Mitschnitt (2. Auflage)
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  • Chris Hülsbeck

    Für viele Spielefans ist Chris Hülsbeck der »Soundmagier«. Dabei hat er bloß einige der bekanntesten Melodien für Commodore 64 und Amiga komponiert, zum Beispiel für »The Great Giana Sisters« oder die »Turrican«-Reihe, auf beiden Homecomputern spezielle Musiksoftware entwickelt, mit synSONIQ ein eigenes Label für Spielemusik gegründet und neun CD-Alben veröffentlicht.
    Ein ganz normaler Held also.