Takenobu Mitsuyoshi kommt nach Köln

Der SEGA-Komponist Takenobu Mitsuyoshi wird am 23. August 2008 auf beiden »Symphonic Shades - Hülsbeck in Concert«-Veranstaltungen anwesend sein.

Dank der Unterstützung von SEGA Deutschland und Merregnon Studios wird der Japaner nach Köln kommen, um die Konzerte mit dem WDR Rundfunkorchester im Funkhaus Wallrafplatz live zu erleben. Takenobu Mitsuyoshi arrangierte den Titel »Apidya II« exklusiv für »Symphonic Shades«, der seine Weltpremiere unter der musikalischen Leitung von Arnold Roth feiern wird.

»Ich bin unglaublich dankbar, dass auch Takenobu Mitsuyoshi nach Köln kommt. Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen«, so Chris Hülsbeck.

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Im Rückblick: Apidya II

Wie oft übernimmt der Spieler die Rolle einer Biene, um sich gegen Raupen, Maulwürfe, Krebse oder Maden zur Wehr zu setzen? Auf gefährlichen Wiesen, in dunklen Teichen und in engen Abwasserkanälen? Wohl nicht sehr oft: »Apidya II« stach 1992 mit diesem ungewöhnlichen Konzept aus der Masse heraus.

Und nicht nur die Geschichte um den geflügelten Helden Ikuro und dessen Frau Yuri erstaunte die Fans. Die Präsentation des Spiels ließ vermuten, dass es sich um eine Produktion aus Japan handeln musste: Namen, Stil, Titel in Katakana.
Chris Hülsbeck schmunzelt: »Japanische Videospiele waren damals noch relativ unbekannt in Deutschland. Wir wollten uns einfach von den anderen abheben und haben daher beschlossen, Sachen zu entwickeln, die aus dem Land der aufgehenden Sonne hätten sein können«.

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Im Rückblick: Tower of Babel

Schon lange vor »Licht am Ende des Tunnels« versuchte sich Chris Hülsbeck an Filmmusik: »Tower of Babel«, geschrieben als Untermalung des Abspanns einer fiktiven Hollywood-Großproduktion. Der Titel wurde 1991 auf seinem Debüt-Album »Shades« veröffentlicht.

Das Thema des Turmbaus wählte er nicht zufällig. Die heroischen, jedoch gotteslästerlichen Absichten der Schöpfer, die gepeinigten Arbeiter sowie das Scheitern des Vorhabens bildeten die Basis der Komposition: »Durch diese Wahl konnte ich die Musik abwechslungsreich anlegen: romantische Passagen wechseln sich mit unheilvollen, dunklen Melodien ab«.

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  • Das Konzert

    Musik von Chris Hülsbeck, aufgeführt durch das WDR Rundfunkorchester Köln unter der Leitung von Grammy-Preisträger Arnold Roth

    Solisten: Jari Salmela (Klavier) und Rony Barrak (Perkussion)

    CD-Mitschnitt (2. Auflage)
    Album auf iTunes
    Album auf Amazon-MP3
  • Chris Hülsbeck

    Für viele Spielefans ist Chris Hülsbeck der »Soundmagier«. Dabei hat er bloß einige der bekanntesten Melodien für Commodore 64 und Amiga komponiert, zum Beispiel für »The Great Giana Sisters« oder die »Turrican«-Reihe, auf beiden Homecomputern spezielle Musiksoftware entwickelt, mit synSONIQ ein eigenes Label für Spielemusik gegründet und neun CD-Alben veröffentlicht.
    Ein ganz normaler Held also.