Hörspiegel-CD-Kritik
»Für die Arrangements zeichnet Jonne Valtonen verantwortlich, der stellenweise neue harmonische Aspekte in Hülsbecks Stücke integriert. Klingt stellenweise ungewohnt, aber es weiß zu gefallen, denn es ist einfach bombastisch! Schnell hat man wieder die pixeligen Figuren vor Augen, die man mit dem Joystick durch die Gefahren manövrieren muss, doch alles spielt akustisch nun auf einem ungemein höheren Level. Das hier sind Hollywood-Soundtracks! Und hier zeigt sich, warum Hülsbecks Spielemusik so beliebt war: Weil sie universell und unabhängig vom Medium funktioniert. Wenn dann aber doch das Medium des Orchesters gewählt wird, so wie hier, dann ist das etwas richtig Großes! Um sich zu überzeugen, höre man sich die brillante The Great Giana Sisters-Suite an, die Tunnel B1-Suite (aciongeladen!), Tower of Babel oder … eigentlich ist jedes Stück eine Referenz. […]
Auf dieses Werk können alle Beteiligten sehr stolz sein. Das hier ist großes Kino für die Ohren.«.
OSV-Konzertkritik zu Sinfonia Drammatica
»Die Veranstaltung fand im großartigen Konzerthaus im Zentrum von Stockholm statt. Das Gebäude war mit mehreren Bannern und Postern geschmückt - und sogar mit ein paar Fackeln und einem roten Teppich. Zu diesem Zeitpunkt war ich etwas besorgt. Ich war beunruhigt, da ich zuvor einige Spielemusikkonzerte besucht hatte, die ein klassisches Konzert in ein Rockkonzert umbiegen wollten. Obwohl dies sicherlich auch seine Reize hat, interessierte es mich sehr, wie die Resonanz des breiten Publikums wohl wäre, wenn das Ganze ernsthaft präsentiert würde.
Meine Ängste wurden aber bereits beim Eintreten ins Konzerthaus vermindert. Keine Laser, kein Rauch, kein Playback und keine Leinwand mit Szenen aus den Spielen. Das war, was ich gehofft hatte: Ein ernstzunehmendes Konzert, das sogar Leute schätzen könnten, die kein Fachwissen auf dem Gebiet Videospiele haben. […]
Sinfonia Drammatica war fantastisch«.
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SEMO-Konzertkritik zu Sinfonia Drammatica
»Sinfonia Drammatica war ein Experiment, möglich gemacht durch den weltweiten Erfolg zweier Spielemusik-CDs: drammatica - The Very Best of Yoko Shimomura und Symphonic Shades - Hülsbeck in Concert. Beide Alben bilden die Jahrzehnte langen Karrieren von Shimomura (Kingdom Hearts, Legend of Mana, Live a Live) und Hülsbeck (Great Giana Sisters, Turrican, Apidya) ab. Deren beliebteste Kompositionen wurden in Orchester-Arrangements umgesetzt, mit hervorragenden Musikern aufgenommen und auf diesen denkwürdigen Alben veröffentlicht. Wahrscheinlich hätten wir keine so hochqualitativen Zusammenstellungen bekommen, hätte nicht Produzent Thomas Böcker den klassisch ausgebildeten finnischen Arrangeur Jonne Valtonen mit seiner Leidenschaft für Spielemusik angesteckt - und Arnie Roth (alias Maestro Videospielemusik) angeworben, der immer offen für neue Herausforderungen ist«.
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