Weitere WDR-Konzerte mit Spielemusik geplant

Wie Winfried Fechner, Manager des WDR Rundfunkorchesters, heute gegenüber 4Players.de äußerte, sind nach »Symphonic Legends« am 23. September 2010 bereits weitere Aufführungen von Spielemusik angedacht:

»Wir planen, ab der nächsten Spielzeit jährlich zwei Konzerte zu machen«.

Tickets für »Symphonic Legends« sind indes fast ausverkauft: »Das ist ein ungeheurer Vertrauensvorschuss, der mich sehr glücklich macht. Gleichzeitig bedeutet es aber auch, dass das WDR Rundfunkorchester im Bereich der Spielemusik der Begriff für hohe Qualität ist und die Fans dann wissen, dass das Konzert ein Ereignis wird«.

Restkarten für »Symphonic Legends« sind noch auf KoelnTicket.de (Suchanfrage: symphonic legends) erhältlich.

Hörspiegel-CD-Kritik

»Für die Arrangements zeichnet Jonne Valtonen verantwortlich, der stellenweise neue harmonische Aspekte in Hülsbecks Stücke integriert. Klingt stellenweise ungewohnt, aber es weiß zu gefallen, denn es ist einfach bombastisch! Schnell hat man wieder die pixeligen Figuren vor Augen, die man mit dem Joystick durch die Gefahren manövrieren muss, doch alles spielt akustisch nun auf einem ungemein höheren Level. Das hier sind Hollywood-Soundtracks! Und hier zeigt sich, warum Hülsbecks Spielemusik so beliebt war: Weil sie universell und unabhängig vom Medium funktioniert. Wenn dann aber doch das Medium des Orchesters gewählt wird, so wie hier, dann ist das etwas richtig Großes! Um sich zu überzeugen, höre man sich die brillante The Great Giana Sisters-Suite an, die Tunnel B1-Suite (aciongeladen!), Tower of Babel oder … eigentlich ist jedes Stück eine Referenz. […]

Auf dieses Werk können alle Beteiligten sehr stolz sein. Das hier ist großes Kino für die Ohren.«.

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nmz-Artikel über das WDR Rundfunkorchester Köln

Die neue musikzeitung berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über das WDR Rundfunkorchester Köln. Unter der Überschrift »Der Spagat zwischen U- und E-Musik« macht der Artikel auch »Symphonic Shades« zum Thema:

»Durch das Experiment Symphonic Shades gelingt es Fechner mittlerweile, ein junges Publikum für seine Konzerte zu begeistern, das bislang keinen Zugang zu sinfonischer Musik hatte. Mit Symphonic Shades wurden die Kompositionen des Gurus der Computerspiel-Musik, Chris Huelsbeck, erfolgreich aus der digitalen Ebene der Midi-Files auf ein großes sinfonisches Orchester übertragen, mit unglaublichem Erfolg. Das erste Konzert war schon wenige Stunden nach Bekanntgabe des Termins ausverkauft und vielfach saßen jugendliche Konzertneulinge im Publikum.

Mit den Symphonic Shades wurde der Repertoirefächer des WDR Rundfunkorchesters um eine weitere, extrem spannende Facette erweitert: Einerseits die Musik der Computerspielegeneration, andererseits selten gespielte Opern […]. Vielseitiger und flexibler geht es nicht«.

Zum nmz-Artikel…

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  • Das Konzert

    Musik von Chris Hülsbeck, aufgeführt durch das WDR Rundfunkorchester Köln unter der Leitung von Grammy-Preisträger Arnold Roth

    Solisten: Jari Salmela (Klavier) und Rony Barrak (Perkussion)

    CD-Mitschnitt (2. Auflage)
    Album auf iTunes
    Album auf Amazon-MP3
  • Chris Hülsbeck

    Für viele Spielefans ist Chris Hülsbeck der »Soundmagier«. Dabei hat er bloß einige der bekanntesten Melodien für Commodore 64 und Amiga komponiert, zum Beispiel für »The Great Giana Sisters« oder die »Turrican«-Reihe, auf beiden Homecomputern spezielle Musiksoftware entwickelt, mit synSONIQ ein eigenes Label für Spielemusik gegründet und neun CD-Alben veröffentlicht.
    Ein ganz normaler Held also.