Weitere WDR-Konzerte mit Spielemusik geplant
Wie Winfried Fechner, Manager des WDR Rundfunkorchesters, heute gegenüber 4Players.de äußerte, sind nach »Symphonic Legends« am 23. September 2010 bereits weitere Aufführungen von Spielemusik angedacht:
»Wir planen, ab der nächsten Spielzeit jährlich zwei Konzerte zu machen«.
Tickets für »Symphonic Legends« sind indes fast ausverkauft: »Das ist ein ungeheurer Vertrauensvorschuss, der mich sehr glücklich macht. Gleichzeitig bedeutet es aber auch, dass das WDR Rundfunkorchester im Bereich der Spielemusik der Begriff für hohe Qualität ist und die Fans dann wissen, dass das Konzert ein Ereignis wird«.
Restkarten für »Symphonic Legends« sind noch auf KoelnTicket.de (Suchanfrage: symphonic legends) erhältlich.
OSV-Interview mit Chris Hülsbeck
Die Website Original Sound Version hat mit Chris Hülsbeck ein umfassendes, englischsprachiges Interview zum Thema »Sinfonia Drammatica« geführt. Für dieses Spielemusikkonzert am 4. August 2009 in Stockholm hat Chris Hülsbeck persönlich acht Titel aus »Symphonic Shades« gewählt, die in Schweden nochmals live vom Königlichen Philharmonischen Orchester aufgeführt werden.
»Nach den beiden Konzerten in Köln letztes Jahr sagte mir Dirigent Arnie Roth, dass er meine Musik sehr mag. Er wollte sie unbedingt noch einmal zur Aufführung bringen. Eine Möglichkeit war das Königliche Philharmonische Orchester, mit dem er schon in der Vergangenheit sehr erfolgreich gearbeitet hatte. Thomas Böcker, der Produzent von Symphonic Shades und Berater von Sinfonia Drammatica, hatte dann die Idee, Musik von Yoko Shimomura und mir in einem Konzert zu kombinieren - um damit ein interessantes East meets West-Programm zu gestalten. Thomas Böcker hat als Projektkoordinator für die Aufnahmen der drammatica-CD gearbeitet, weswegen er Yoko Shimomura bereits kannte«.
Zum Original Sound Version-Interview… (Englisch)
nmz-Artikel über das WDR Rundfunkorchester Köln
Die neue musikzeitung berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über das WDR Rundfunkorchester Köln. Unter der Überschrift »Der Spagat zwischen U- und E-Musik« macht der Artikel auch »Symphonic Shades« zum Thema:
»Durch das Experiment Symphonic Shades gelingt es Fechner mittlerweile, ein junges Publikum für seine Konzerte zu begeistern, das bislang keinen Zugang zu sinfonischer Musik hatte. Mit Symphonic Shades wurden die Kompositionen des Gurus der Computerspiel-Musik, Chris Huelsbeck, erfolgreich aus der digitalen Ebene der Midi-Files auf ein großes sinfonisches Orchester übertragen, mit unglaublichem Erfolg. Das erste Konzert war schon wenige Stunden nach Bekanntgabe des Termins ausverkauft und vielfach saßen jugendliche Konzertneulinge im Publikum.
Mit den Symphonic Shades wurde der Repertoirefächer des WDR Rundfunkorchesters um eine weitere, extrem spannende Facette erweitert: Einerseits die Musik der Computerspielegeneration, andererseits selten gespielte Opern […]. Vielseitiger und flexibler geht es nicht«.
Zum nmz-Artikel…

